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DGB Westpfalz beteiligt sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2010
Der große Erfolg der diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus ist auch ein Verdienst der mehr als sechzig Kooperationspartner, Sponsoren und Unterstützer des Projekts. Die Unterstützung durch zahlreiche Unternehmen aus der gewerblichen Wirtschaft macht deutlich, dass wirtschaftliches und soziales Engagement beim Einsatz gegen Rassismus zusammengeführt werden können.
gez. Britta Graupner, Projektreferentin
Zum Hintergrund der Internationalen Wochen gegen Rassismus:
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus gehen zurück auf eine Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen, die im Jahre 1979 ihre Mitgliedsstaaten aufforderte, all-jährlich - beginnend mit dem 21. März - eine Woche der Solidarität mit den Gegnern und Op-fern von Rassismus zu organisieren (34/24-15/11/79). Der 21. März als „Internationaler Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung“ mahnt an das „Massaker von Sharpeville“, bei dem die südafrikanische Polizei am 21. März 1960 im Township Sharpeville 69 friedliche Demonstranten erschoss, die gegen die ungerechten Passgesetze in dem Apartheid-Staat auf die Straße gegangen waren. Unter dem Eindruck dieser Gräueltat forderte die Generalversammlung die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen im Jahre 1966 auf, ihre Anstrengungen zur Überwindung jeder Form von Rassismus zu verdoppeln (Res. 2142 [XXI] vom 26. Oktober 1966).
Zusammen mit der Abteilung Internationales der TU Kaiserslautern, dem Studierendenwerk Kaiserslautern, der International School for Graduate Studies (ISGS), der Universitätsbibliothek und dem Asta der TU Kaiserslautern organisierte die DGB Region Westpfalz eine Ausstellung gegen Rassismus vom 16.03. 2010 bis 18.03.2010 an der TU Kaiserslautern.
Zur Ausstellungseröffnung am 16.03. um 18.00 Uhr begrüßten die Beteiligten etwa 50 Studierende und Interessierte, die über die ausgestellten Plakate und Informationen rege diskutierten.
Herr Harutyunyan, Vorsitzender des Beirats für Migration und Integration, Kaiserslautern ging in einer kurzen Ansprache auf die Bedeutung der Auseinandersetzung mit Rassismus ein.
In Kaiserslautern findet eine weitere Veranstaltung im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus statt. 1.FC Kaiserslautern informiert beim Spiel gegen den TSV 1860 München am 28. Spieltag der 2. Bundesliga über die Internationalen Wochen gegen Rassismus und fordert dazu auf, sich innerhalb und außerhalb des Stadions gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu engagieren.
Die gelebte Demokratie in der Sozialversicherung - Die Selbstverwaltung
Gedanken eines Beschäftigten zur Situation in einem Krankenhaus 2009
In den vergangenen Jahren hat eine Gesundheitsreform die nächste gejagt, die Krankenhausfinanzierung wurde entscheidend umstrukturiert, weg von den Pflegesätzen, die pro Tag Verweildauer des Patienten gezahlt wurden, hin zu den sogenannten DRG’s, der Abrechnung nach Diagnosen. Steigerungen im Bereich der Energie-, Personal- und Sachkosten wurden für die Krankenhäuser nicht ausgeglichen, die Krankenhäuser mussten sogar noch einen Sanierungsbeitrag an die Krankenkassen bezahlen. Auch die Finanzkrise mit Haushaltskürzungen und Arbeitsplatzabbau, hat zu drastisch steigender Arbeitsbelastung und sinkenden Einkünften in den Gesundheitssystemen geführt.
Seitdem für die Pflege nicht mehr das Prinzip der Kostendeckung gilt und immer mehr private Anbieter auf den Markt drängen, hat es im Pflegebereich einen Wandel zur Kommerzialisierung gegeben: "Mit Sozialem lässt sich Geld machen." Der Preiskampf wird auf dem Rücken der Pflegekräfte ausgetragen und geht zu Lasten der Qualität.
Früher hat der Mensch im Mittelpunkt der Pflege gestanden, heute ist der Kranke das Mittel, um Geld zu verdienen, Wettbewerb ist das große Stichwort. Es heißt zwar, dass es um die Klienten geht, tatsächlich ist aber vielfach der wirtschaftliche Erfolg die treibende Kraft. Der Fachkräftemangel lässt sich auch nicht mehr durch Pflegepersonal aus dem Ausland auffangen: Kaum jemand will noch in der Pflege arbeiten.
Während die Anforderungen ständig steigen, sinken gleichzeitig die Löhne: Welche Pflegekraft kann von ihrem Einkommen noch eine Familie ernähren? Ist die Pflege überhaupt noch ein vollständiger Beruf oder längst ein Aushilfsjob? Diese Fragen betreffen die ganze Gesellschaft: Die Gesundheit gilt als unser höchster Wert, nur über die Kosten möchte niemand reden. Jeder einzelne muss sich fragen, was er bereit ist, einzusetzen: Nicht nur für sich selbst, sondern auch für seine Mitmenschen. Und diesen Fragen müssen sich auch unsere Politiker stellen.
Laut der aktuellen Krankenhausstatistik des Statistischen Bundesamtes ist die Verweildauer der Krankenhauspatientinnen und -patienten in Deutschland in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Sie sank von 14 Tagen im Jahr 1991 auf 8,3 Tage im Jahr 2007.
Die Zahl der Kliniken ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich geschrumpft. Gab es 1991 noch 2 411 Einrichtungen in Deutschland, lag diese Zahl im Jahr 2007 bei nur noch 2 087. Dies entspricht einem Rückgang um 13 Prozent während der letzten 16 Jahre. Gründe sind Schließungen und Fusionen.
Auch die Struktur der Kliniklandschaft hat sich verändert. Der Anteil der privaten Einrichtungen ist seit 1991 stetig gestiegen und hat sich bis 2007 auf insgesamt 30 Prozent (620 Einrichtungen) verdoppelt. Im gleichen Zeitraum sank die Zahl der öffentlichen Krankenhäuser auf 433 Einrichtungen, ihr Anteil ging von 46 Prozent auf 32 Prozent zurück. In freigemeinnütziger Trägerschaft befinden sich 38 Prozent der Kliniken.
Deutliche Strukturverschiebungen gab es auch beim Krankenhauspersonal. Waren im Jahr 1991 rund 95 000 Vollkräfte im ärztlichen Dienst tätig, stieg diese Zahl bis 2007 um über 32 Prozent auf 126 000 Vollkräfte.
Gegenläufig ist die Entwicklung beim nichtärztlichen Dienst. Hier ging die Anzahl der Vollkräfte um 13 Prozent auf 666.000 zurück. Davon waren 298.325 im Pflegedienst beschäftigt.
Insgesamt wurden 114.000 Vollzeitkräfte in der Krankenpflege in den bettenführenden Bereichen im Zeitraum von 16 Jahren abgebaut. Dabei hat sich die Fallzahl der stationär behandelten Patienten deutlich (+2.659 je 100.000 Einwohner) erhöht.
Die Belastungszahl des Pflegedienstes nach Fällen stieg in den allgemeinen Krankenhäusern in den vergangenen elf Jahren von 48 Patienten auf 61, was einem Plus von 29 Prozent entspricht.
Wie Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes zeigen, kann der absehbare demografische Wandel in Deutschland zu etwa 58% mehr Pflegebedürftigen und 12% mehr Krankenhausbehandlungen im Jahr 2030 im Vergleich zu heute führen.
Die Zahl der Pflegebedürftigen dürfte von 2,1 Millionen auf 3,4 Millionen und die in Krankenhäusern behandelten Fälle von 17 auf 19 Millionen steigen.
Die veränderte Bevölkerungsstruktur dürfte zukünftig zu einem deutlich höheren Anteil älterer Pflegebedürftiger führen: Während heute 53% der Pflegebedürftigen 80 Jahre und älter sind, könnten es im Jahr 2030 rund 65% sein.
Bei der Entwicklung der Behandlungsfälle in Krankenhäusern ergibt sich ein differenzierteres Bild. Zwar zeigt auch hier die deutliche Verschiebung der Altersstruktur bis 2030 einen Anstieg um insgesamt 2 Millionen Behandlungsfälle, bei den einzelnen Behandlungsfeldern gibt es jedoch sehr unterschiedliche Entwicklungen. Typische mit dem Alter verbundene Krankheiten wie Herz-/Kreislauferkrankungen und Krebserkrankungen dürften bis 2030 stark an Bedeutung gewinnen. Dagegen werden mit der Geburt verbundene Krankenhausaufenthalte zurückgehen.
Im internationalen Vergleich schneiden die deutschen Krankenhäuser sehr gut ab.
Das sagt die Unternehmensberatungsfirma McKinsey.
Im Vergleich zu anderen Ländern gibt Deutschland für die Krankenhausversorgung pro Einwohner weniger aus als fast alle anderen Länder. Nirgendwo sind die Kosten pro Fall geringer als in Deutschland (Deutschland 3.908 Euro, Durchschnitt der Industrieländer 6.942 Euro).
Das Personal schuftet hart, billig und sehr produktiv. Beim Pflegepersonal ist Deutschland das Land mit der höchsten Personalproduktivität aller Industrieländer.
Bei den Ärztinnen und Ärzten liegt Deutschland auf Platz zwei.
Beim medizinisch-technischen Dienst liegt Deutschland im Durchschnitt.
Bei den Servicediensten (Speiseversorgung, Wäscherei, Reinigung) und der Verwaltung seien die deutschen Krankenhäuser »auffallend produktiv«.
Die niedrigen Fallkosten in Deutschland beruhen aber nicht nur auf der knappen Personalausstattung, sondern auch auf niedrigen Löhnen. McKinsey wörtlich: Wenngleich die Beschäftigten in deutschen Krankenhäusern sehr viel leisten, verdienen sie keineswegs mehr als ihre Kollegen im Ausland.
Im Gegenteil: Die höchste Produktivität geht einher mit dem niedrigsten Gehaltsniveau. Bei der Pflege liegt Deutschland mit 37.000 Euro pro Jahr im unteren Drittel der Industrieländer.
Nach einer OECD – Studie gibt es in Finnland, Frankreich, Österreich, Irland, der USA und der Schweiz 50 Prozent mehr Pflegekräfte als in Deutschland, die technische Hochschule Hannover meldet, dass bei uns 70 000 Pflegestellen in Krankenhäusern fehlen.
Die angespannte Personalsituation in der Krankenhauspflege wirkt sich bereits auf die Patientenversorgung und -sicherheit aus. Die Anzahl der Beschwerden von Patienten und Angehörigen über die Versorgung nimmt in jedem fünften Krankenhaus zu. 40 Prozent der Befragten einer Studie des deutschen Instituts für Pflegeforschung rechnet zukünftig nicht mit einer Verbesserung der pflegerischen Qualität der Patientenversorgung. Ein weiterer Stellenabbau wird erwartet.
Die Umstellung der Finanzierungsgrundlagen für die Krankenhäuser und neue Tarifsysteme führen auch zu einem Absinken der Einstiegsgehälter des Pflegepersonals und auf Dauer zu einer Überalterung der Belegschaft. Zugleich wird in den Krankenhäusern eine Debatte geführt, dass die Pflege zukünftig Teile ärztlicher Tätigkeiten übernehmen soll. Wie das bei der beschriebenen steigenden Arbeitsbelastung in der Pflege und dem weitergehenden Stellenabbau erreicht werden kann, ist eine besondere Herausforderung.
Pflegekräfte in Krankenhäusern, stationärer Altenhilfe und ambulanter Pflege müssen zu viele Patienten gleichzeitig versorgen. Hohe Risiken für Patienten und Bewohner, Versorgungsdefizite und fehlende Zeit für Zuwendung sind die Folgen. Diejenigen, die Kranke und Hilfsbedürftige pflegen sollen, werden selbst krank durch ständige Überlastung. Befristete Arbeitsverträge, schlechte Bezahlung und mangelnde Anerkennung demotivieren zusätzlich und lassen die Pflege zu einer der unattraktivsten Branchen für Schulabgänger werden.
Wenig Interesse am Pflegeberuf bei jungen Leuten hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe ausgemacht.
Diese Bilanz zieht der Verband nach Abschluss der fünfwöchigen Ausstellung „Pflege – Bilder – Perspektiven: Berufe mit Menschen“ im Haus der Gesundheitsberufe Berlin. Mehrere Hundert Realschüler und Gymnasiasten haben die Ausstellung besucht und über Arbeitsfelder, Ausbildung, Berufsalltag und Perspektiven in der Pflege mit DBfK - Vertretern diskutiert. „Kaum eine/r dieser Jugendlichen zieht einen pflegerischen Beruf in Betracht, allenfalls als nachrangige Option, wenn im Wunschberuf kein Ausbildungsplatz erreicht werden kann. Dies bestätigte die Ergebnisse vielfältiger Umfragen (z.B. des DGB), nach denen unter den 25 meistgenannten nichtakademischen Wunschberufen die Pflege nicht vorkommt. Der DBfK fordert jetzt, den Pflegeberuf durch bessere Arbeitsbedingungen deutlich attraktiver zu machen. Nur so besteht die Chance, auch künftig noch genügend Fachkräfte für eine gute Versorgung der alternden Bevölkerung zur Verfügung haben.
Wir brauchen eine Personalausstattung in allen Versorgungsbereichen, die eine qualitativ hochwertige und dem Bedarf angemessene pflegerische Versorgung gewährleistet.
• Wir benötigen eine Vergütung der Pflegefachkräfte, die den Anforderungen und Belastungen angemessen ist.
• Wir brauchen Arbeitsbedingungen, die es möglich machen, unseren Beruf wieder mit Freude und Stolz und möglichst ein Leben lang auszuüben.
• Wir sind keine Lückenbüßer und Dispositionsmasse für ungeliebte Tätigkeiten anderer Berufe!
• Wir erwarten Respekt und Anerkennung für die Leistung, die wir für den Behandlungserfolg erbringen.
• Wir fordern die Bundesregierung auf aktiv zu werden, um die pflegerische Versorgung der Bevölkerung auf Dauer sicherzustellen.
Abschließend noch ein Zitat der britischen Krankenpflegerin Florence Nightingale
"Krankenpflege ist keine Ferienarbeit. Sie ist eine Kunst und fordert, wenn sie Kunst werden soll, eine ebenso große Hingabe, eine ebenso große Vorbereitung, wie das Werk eines Malers oder Bildhauers. Denn was bedeutet die Arbeit an toter Leinwand oder kaltem Marmor im Vergleich zu der am lebendigen Körper, dem Tempel für den Geist Gottes?"
Demo am 14 Februar 2009 Solidarität mit den Beschäftigten bei Coca-Cola Kaiserslautern
Eine riesigen Zuspruch fand der Aufruf der Gewerkschaft Nahrung Genuss und Gaststätten für die Arbeitsplätze der Beschäftigten der Coca-Cola in Kaiserslautern zu demonstrieren. Mit einem Demonstrationszug der vom Bahnhof über die Eisenbahnstraße zum Platz vor der Stiftskirche führte, brachten weit über 1500 Menschen ihren Unmut über die Pläne der Coca-Cola Oberen in Berlin, die Produktion in Kaiserslautern schließen zu wollen zum Ausdruck. Delegationen aus vielen deutschen Coca-Cola Standorten von Bendorf über Münster bis zur NGG Verwaltungsstelle Hannover sind nach Kaiserslautern gekommen um Solidarität zu zeigen. Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der NGG unterstütze die Kaiserslauterer Kolleginnen und Kollegen bei Opel und kündigt an auch in Berlin vor der Coca-Cola Zentral zu demonstrieren wenn der Vorstand die Erhaltung des Standortes nicht realisiere. Hans Jürgen Hinzer Arbeitskampfleiter des NGG-Vorstands feuerte die Demonstranten immer wieder mit dem Motto der Demonstranten an, „heute eine Demo in Kaiserslautern, morgen in Berlin und übermorgen in Atlanta“ wurde laut wieder und wieder gerufen. Aus der Region waren Vertreter aus anderer Betrieben und Gewerkschaften mit dabei. Thorsten Zangerle, Vertrauensleutesprecher der IG-Metall Kolleginnen und Kollegen von Opel-Kaiserslautern, übergab dann auch Alfons Bosle, Vorsitzender des Betriebsrates der Coca-Cola Kaiserslautern mehr als 2500 Solidaritätsunterschriften der Opel-Beschäftigten in Kaiserslautern. Aus der Politik überbrachten Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel, Landrat Rolf Künne, die Bundestagsabgeordneten Gustav Herzog (SPD) und Alexander Ulrich (Die Linke), sowie Christian Baldauf für die CDU Solidaritätsadressen Pfarrer Gerd Kiefer fordert für die Kirchen in der Region das Unternehmen auch sozial Verantwortung zu übernehmen haben und verurteilte die Schließung der Produktion aus reiner Profitgier.
Michael Detjen überbrachte die Grüße der anderen Gewerkschaften der Region und freute sich über die Solidarität die Jutta Steinruck für die Gewerkschafter/innen der Vorder- und Südpfalz überbrachte. Anschließend verwies er auf die Kaiserslauterer Erklärung, in der Vertreter aus Politik, Kirchen, Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften keine Entlassungen für das Jahr 2009 in der Region fordern. „Kaiserslauterer Coca-Cola Beschäftigte sind keine Wanderarbeiter, die täglich 150, 180 km fahren können um zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen. Es ist ein Ablenkungsmanöver wenn die Coca-Cola Vorstände den Menschen „Ersatzarbeitsplätze“ in Frankfurt, Mannheim oder Karlsruhe anbieten, in Wirklichkeit kann sich ein Arbeiter der Netto 1200-1600 Euro bekommt nicht leisten allein für die dann weit über 3000 Km Fahrleistung monatlich 400 oder mehr Euro in Benzin zu investieren mal abgesehen von den schlechten ÖPNV Verbindungen ist es ökologischer Unsinn die Beschäftigten aus der Westpfalz nach irgendwo fahren zu lassen und gleichzeitig die Getränke von irgendwo nach Kaiserslautern zu bringen.“ so seine Position.
Bericht im SWR-Rheinland-Pfalz Aktuell
http://www.swr.de/videos-audios/videos/-/id=1143938/did=4378890/pv=video/gp1=4507666/nid=233240/129b749/index.html
Solidarität mit den Beschäftigten bei Coca-Cola Kaiserslautern
Mit solidarischen Grüßen
Jutta Steinruck DGB Vorder- und Südpfalz,
Michael Detjen DGB Westpfalz
Am 24.1. trafen sich Abends einige hundert Menschen die Ihre Solidarität mit den Beschäftigten bei Coca-Cola mit Lebenslichtern zum Ausdruck brachten. Darunter waren viel Gewerkschafter/innen aber auch Vertreter der Stadtratsfraktionen der CDU und der SPD sowie der Bundestagsabgeordnete der Linken Alexander Ulrich. Betriebsrat Alfons Bosle, Gewerkschafter Holger Winkow sprachen zu den versammelten Unterstützern. DGB-Vorsitzender Michael Detjen überbrache auch die Grüße seiner "Amtsschwester" aus Ludwigshafen Jutta Steinruck.
Coca-Cola Beschäftigte kämpfen um ihre Arbeitsplätze, Ministerpräsident Kurt Beck unterstützt sie dabei
Wie sonst kein anderer Ministerpräsident unterstützt Kurt Beck die Bschäftigten bei Coca-Cola im Kampf um ihr Arbeitsplätze. Während in Berlin in der Einigungstelle verhandelt werden Unterstützen viele Kaiserslauterer und Rheinland-Pfälzer die Aktionen der Beschäftigten bei Coca-Cola.
Berlin 16.5.2009
Berlin 16.5.2009 Über 100 000 Menschen demonstrieren für Konsequenzen aus der Krise die Verursacher müssen Zahlen ! Für ein soziales Europa! Ein einfaches weiter so darf es nicht geben! Banker und andere Verantwortlich, die ja mehr als einmal eben mit dieser Verantwortung und der Bereitschaft sie zu übernehmen ihr exorbitanten Gehälter zu rechtfertigen versuchen, dürfen nicht mit Boni und Abfindungen belohnt werden wenn sie wie geschehen versagt haben.
1. Mai 2009 Bilder von Demo und Volkspark
1200 Menschen auf der Demo und im Volkspark. Bei sonnigem Wetter ein rundherum gelungenes Fest.Mai-Redner war Michael Blug von verdi. Rheinland-Pfalz, für die Stadt sprach die Bürgermeisterin Dr. Susanne Wimmer-Leonhardt. Gerd Kiefer und Thomas Eschbach hielten den ökumenischen Gottesdienst, Stände der Gewerkschaften rundeten das Bild ab
Betriebsversammlung bei Coca-Cola Kaiserslautern 24.4.2009
Hier die Pressemitteilung der NGG im Wortlaut:
Neustadt an der Weinstraße, 24. April 2009 –
„Die Solidarität von Kurt Beck macht den Beschäftigten nicht nur Mut, ihren Kampf um Verteidigung der Abfüllung von Coca-Cola in Kaiserslautern fortzusetzen, sondern gibt ihnen neue Hoffnung, dass sie sich gegen die Vernichtung von Arbeitsplätzen erfolgreich wehren können“, erklärt Holger Winkow, Geschäftsführer der Region Pfalz der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Wir sehen alleine schon in dem Besuch des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten ein deutliches Zeichen, dass es mit vereinten Kräften und breiter Unterstützung der Öffentlichkeit gelingen kann, den hiesigen Coca-Cola-Standort vor dem Aus zu schützen.“
Kurt Beck hatte heute an der Betriebsversammlung der Beschäftigten von Coca-Cola teilgenommen. Dabei äußerte er sein Unverständnis für die Verlagerung der Produktion von Kaiserslautern nach Mannheim. Wenn Coca-Cola dort abgefüllt und nach hier transportiert werden solle, dann sei dies nicht nur unter sozialen Gesichtpunkten, sondern auch ökologisch wenig sinnvoll. Deshalb habe er bereits nach Berlin an die
Deutschland-Zentrale und an die Konzernleitung in Atlanta in den USA geschrieben, er setze sich dafür ein, dass Coca-Cola in Kaiserslautern bleibe.
„Der heutige Protest hat erneut deutlich werden lassen, dass es bei dem Widerstand der Belegschaft nicht nur um ein betriebs- oder unternehmensspezifisches Zukunftskonzept, sondern um den Erhalt von räumlich nahen Arbeitsplätzen mit auskömmlichem Einkommen
geht“, so Holger Winkow, „Billigjobs und Lohndumping gibt es hier schon genug. Deshalb sind Arbeitsplätze bei tarifvertraglich gebundenen Unternehmen wie Coca-Cola für die Westpfalz unverzichtbar und unersetzbar. Dafür lohnt es sich zu kämpfen.“
Neben dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten sprachen auch der Oberbürgermeister von Kaiserslautern, Dr. Klaus Weichel, und der Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE, Alexander Ulrich, zu den Beschäftigten Coca-Cola. Zusammen mit Kurt Beck riefen sie zur Teilnahme an der Protestkundgebung der NGG am Samstag, dem 9. Mai 2009, vor der Coca-Cola-Zentrale in Berlin auf.
Nähere Informationen: Holger Winkow
Warnstreik am 8. Februar 2010
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
am Montag, 8. Februar 2010, findet ganztägig ein Warnstreik der Gewerkschaften im öffentlichen Dienst in Worms statt.
Die Abfahrt der Busse aus der Westpfalz:
Kaiserslautern, Messeplatz, Abfahrt 9:15 Uhr
Pirmasens, Wasgauhalle, Abfahrt 8:45 Uhr
Rückfahrt der Busse ab Worms: ca. 13.45 Uhr
Solidarität ist erwünscht.
Sowohl in Pirmasens als auch in Kaiserslautern sind noch einige Plätze frei.
Falls ihr mitfahren möchtet, bringt Fahnen mit und meldet euch am Montag bei den Busverantwortlichen.
Ein angenehmes Wochenende
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